Z U R Ü C K   /   V O R W Ä R T S  
 
 
 
 

B L O C K  C  /  A B E N T E U E R  T I T I C A C A S E E

T O U R  F Ü N F
Ungewöhnlicher Segeltörn über den Titicacasee (großer See)

S c h w i e r i g k e i t :  e i n f a c h e  W a n d e r u n g

 
 
 
 

Wer kennt ihn nicht unter seinem Namen, den höchstgelegenen schiffbaren See der Welt? In der vorgestellten Reise können Sie dem oberflächlichen Trubel der Scheinwelt des Massentourismus auf dem "Gringo Trail" entfliehen und das authentische Bolivien abseits ausgetretener Wege erleben. Es liegt an Ihnen, für welche Art des reisens Sie sich entscheiden: Das kunterbunte Treiben in den Touristenzentren oder ein ganz anderes Erlebnis weit weg von alldem.

 
 
 
 
Der Titicacasee.
 
 
     
 

E R S T E R   T A G

Es geht von Sorata oder La Paz nach Copacabana. Copacabana lebt vom Tourismus und fehlt in keinem Reiseführer. Es gibt jedoch einige sehr interessante Sehenswürdigkeiten: Der Inkagalgen, eine ganz erstaunliche meteorologische Meßstation aus präinkaischer Zeit, Inca Banderani, die prächtige Kolonialkirche im Zentrum Copacabanas und vieles mehr.

 
 
     
 

Z W E I T E R   T A G

Wir fahren mit dem Motorboot zur Sonneninsel und machen eine wunderschöne dreistündige Wanderung vom Süden der Insel auf die Nordseite. Wir erreichen das malerische Fischerdorf Challapampa am Nordende der Insel. Hier steigen wir in ein Fischerboot um und rudern auf den See hinaus. Ende des massentourismus.

 
 
 
 
Wir erreichen eine kleine Insel. Die Insel ist unbewohnt. Es gibt hier nichts und doch unglaublich viel: Ruhe, Stille, Einsamkeit, wir sind allein mit Wind und Wellen. Der riesige See erstreckt sich in alle Richtungen, meist soweit das Auge reicht. Am Horizont wachsen eisbedeckte Sechstausender in den Himmel. Wir sind ganz allein, wie Robinson auf seiner Insel - ein unvergeßliches Erlebnis.
 
 
     
 

D R I T T E R   T A G

Mitten in der Nacht, je nach herrschenden Windverhältnissen, beginnen wir unseren Segeltörn auf die gegenüberliegende Uferseite. Kein lauter Motor stört, wir sind allein mit Wind und Wellen, unser Vorankommen wird von der Windrichtung bestimmt, die wir nicht befehligen können. Weit draußen auf dem See erleben wir einen prächtigen Sonnenaufgang, der die Gletscherfelder der Andengipfel in zart rosafarbenes Morgenrot taucht und die riesige Wasserfläche in ein glitzerndes Silbermeer verwandelt. So rudern und segeln wir lange dahin. nach einem langen Tag auf dem See sind wir froh, in der Nähe des Städtchens Puerto Chaguaya anlanden zu können. Dort gibt es keinen Tourismus und so ist der Lebensrhythmus der Einheimischen langsam und ruhig. Wir haben nicht nur die Uferseiten gewechselt sondern sind in einem anderen, dem unbekannten Bolivien gelandet. Der Kontrast zwischen Copacabana und diesem Ort könnte nicht größer sein. Aber wir müssen auch akzeptieren, daß hier jeglicher westliche Komfort fehlt. Der malerische Strand ist ausnehmend schön.

 
 
     
 

V I E R T E R   T A G

Wir besuchen die weltvergessene aber wirklich erstaunliche Kolonialkirche des Dorfes Carabucco. In ihrem inneren sind beeindruckende Malereien unbekannter Künstler zu bewundern. Weiter geht es hinauf zu den heißen Quellen von Mina Matilde. Hier nehmen wir ein erfrischendes heißes Bad. Danach fahren wir mit einem Allradfahrzeug nach La Paz oder Sorata. Hier endet unsere Reise.

 
 
 
  Letzte Aktualisierung 01.12.05 | ©2005 bis 2007, Robert Rauch, Jens-Uwe Tiedtke | website by ...