Z U R Ü C K   /   V O R W Ä R T S  
 
 
 
 

B L O C K  A  /  A N D E N

T O U R  Z W E I
Die Himmelsleiter - ein außergewöhnliches Abenteuer in den Anden

S c h w i e r i g k e i t :  a n s p r u c h s v o l l

C h a r a k t e r : Schwer, eine Herausforderung und weit entfernt von jeglicher menschlicher Behausung. Unglaublich schöne Landschaften. Eine einzigartige Reise weit abseits der ausgetretenen Pfade. Eine individuelle Erfahrung exklusiv wie ein Diamant.

 
 
 
 

E R S T E R   T A G

Abenteuerliche Fahrt mit einem Allradfahrzeug – Wanderung zu dem kleinen Goldgräberdorf Cocoyo in dem uns die Lamatreiber bereits mit ihren Lamas erwarten.

 
 
 
 
Auf der Weide hinter Cocoyo sehen wir Lamas, Pferde, Schafe, halbwilde Schweine und andere Haus- und Nutztiere. Hier befinden sich auch die Lamas für unsere Reise.
 
 
 
 
Wir beobachten wie die einheimischen >Chunios< (eine Art gefrorener und getrockneter Kartoffeln) produzieren. Ohne die strenge Überwachung ihrer Eltern spielen die Kinder hier ihre wilden Spiele (wie dieser Junge aus Cocoyo).
 
 
     
 

Z W E I T E R   T A G

Sobald unsere Ausrüstung auf den Rücken der Lamas verstaut ist, geht es einen steilen Pfad hinauf. Der Weg ist zwar extrem steil aber lohnend. Nach vier Stunden erreichen wir eine kleine Plattform, hoch über dem Tal von Cocoyo. Wir sind von einer atemberaubenden Szenerie umgeben. Hier stellen wir unsere Zelte auf. Der Tag wäre noch lang genug, um höher aufzusteigen. Wir müssen jedoch später in höhere Regionen aufsteigen. Deshalb ist eine beständige Akklimatisation notwendig, damit wir später nicht an den hochgelegenen Pässen scheitern. Es ist deshalb vernünftig und richtig, langsam zu beginnen anstelle all die Energie schon am Anfang zu verschleudern und infolgedessen höhenkrank zu werden.

 
 
     
 

D R I T T E R   T A G

Die Reise geht weiter.

 
 
 
 
Am frühen Morgen über dem Dorf Cocoyo.
 
 
 
 
Der Tag beginnt mit einem atemberaubenden Schauspiel: Tief unter uns beobachten wir das Morgenrot über dem brodelnden Nebelmeer der tropischen Amazonastäler. Wirn folgen nun einem ausgesetzten und landschaftlich reizvollen Pfad hinauf zum glasklaren Gletschersee Lago negro, 4.600 Meter, wo wir unser Lager aufschlagen.

Bild: Die von der Morgensonne beschienen Andenberge Punta Emma Maria (5.600 Meter) und Pico del Norte (6.060 Meter) während unseres Aufstiegs.

 
 
 
 
Hier ist ein schöner Platz für unsere Zelte. Überwältigende Blicke über Boliviens wilde Bergketten die uns in Form eines offenen Hufeisens umgeben. Dutzende kristallklarer Seen glänzen in der Sonne in den verschiedensten Farbtönen auf. Die wirklich eindrucksvolle Landschaft gräbt sich in Seele und Herz ein. Auf dem Bild ist der schwarze See, Lago Negro zu sehen.
 
 
     
 

V I E R T E R   T A G

Die Reise geht weiter.

 
 
 
 
Pedro Zonco, ein Lamatreiber aus Cocoyo, am lago negro, im Hintergrund die nördliche Königskordillere.
 
 
 
 
Die Lago Negro Seenplatte.
 
 
 
 
Am Morgen folgen wir einem schmalen Tierpfad, wo dieser sich verliert steigen wir weglos durch ein kleines Seitental immer höher hinauf.
 
 
 
 
Der Weiterweg durch traumhaft schöne Landschaften entführt uns in die perfekte Einsamkeit. Hunderte von Seen, exotische Flora und Fauna, wildes Land. Hier an der Grenze zwischen ewigem Eis und festem Boden schlagen wir unser Lager auf. Außergewöhnliche Eindrücke und Erfahrungen wie sie nur wenige Bolivienbesucher machen dürfen. Am Rande zum ewigen Eis der Gletscherregionen errichten wir einen weltentrückten Lagerplatz.
 
 
     
 

F Ü N F T E R   T A G

Die Reise geht weiter.

 
 
 
 
Ein frostig kalter Morgen weckt uns. Ein Tagesanbruch wie zum Urbeginn der Zeit, starke Eindrücke hoch über den Wolken.
 
 
 
 
Wir schicken die Lamas, die uns nicht weiter folgen können, ins Tal zurück. Von nun an helfen uns Träger bei der beförderung unserer Ausrüstung. Unpassierbare Eis- und Felswände versperren den Weizterweg. Müssen wir umdrehen? Doch es gibt einen einen schwer zu findenden Pfad, der uns zu einem hohen Übergang bringt.
 
 
 
 
Außergewöhnlich schöne Panoramablicke belohnen uns für die Mühen des Aufstiegs. Der versteckte Übergang war in längst vergangenen Zeiten für die einheimischen aus Cocoyo das Fenster zur Freiheit: Auf diesem geheimgehaltenen Weg entkamen sie den sie verfolgenden spanischen Sklavenjägern.
 
 
 
 
Bereits hoch über dem riesigen Yacuma Gletscher steigen wir über felsiges Gelände hinab zu einem riesigen grünen Gletschersee. Ein herrlicher Zeltplatz.
 
 
     
 

S E C H S T E R   T A G

Am Morgen heißen uns Bizarre Gletscher, die uns in allen Richtungen umgeben und ein spektakulär großer See, der sich vor uns ausbreitet, willkommen. Nach dem Frühstück setzen wir unseren Weg fort. Bald zwingen uns schroffe senkrechte Wände weiter westwärts in ein Tal. Die Welt der Gletscher ist schlagartig nach der letzten Biegung des Passes verschwunden - der Weg zu einem von bizarren Felswänden flankierten Tal ist frei. Kaum kenntliche Pfade führen hinab zu breitem Fußweg über den wir zurück zum Ausgangspunkt Cocoyo gelangen.

 
 
 
Zurück in Cocoyo.
 
 
     
 

S I E B T E R   T A G

Nun geht es per Jeep zurück nach Sorata, wo unsere Reise endet.

 
 
 
  Letzte Aktualisierung 18.01.06 | ©2005 bis 2007, Robert Rauch, Jens-Uwe Tiedtke | website by ...